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Was bist Du?

Posted on 2 September, 2015 at 1:35 Comments comments (141)

Was bist Du?

Eine junge Frau ging zu ihrer Grossmutter und erzählte ihr über ihr Leben und wie schwer die Dinge für sie waren- ihr Mann hatte sie betrogen und sie war am Boden zerstört. Sie wusste nicht, wie sie es schaffen konnte und wollte aufgeben. Sie war es leid, zu kämpfen. Es schien, sobald ein Problem gelöst war, entstand ein neues.

 Die Grossmutter nahm sie in die Küche. Sie füllte drei Töpfe mit Wasser und legte jeweils einen auf das Feuer. Bald begann das Wasser zu kochen. In den ersten legte sie Karotten, in den zweiten legte sie Eier und in den letzten legte sie gemahlene Kaffeebohnen. Sie liess sie stehen und kochen; ohne ein Wort zu sagen.

 Nach etwa zwanzig Minuten machte sie das Feuer aus. Sie fischte die Karotten heraus und legte sie in eine Schüssel. Sie nahm die Eier raus und legte sie in eine Schüssel. Dann schöpfte sie den Kaffee aus und giess ihn in eine Schüssel.

 Sie drehte sich zu ihrer Enkelin um und fragte sie: ”Sag mir was du siehst.”

 ”Karotten, Eier und Kaffee”, antwortete sie.

 Die Grossmutter brachte sie näher und bat sie, die Karotten zu fühlen. Sie tat es und stellte fest, dass sie weich waren. Die Grossmutter bat dann die Enkelin, ein Ei zu nehmen und es zu brechen. Nach dem die Schale abgezogen war, beobachtete sie das hart gekochte Ei.

 Schliesslich bat die Grossmutter die Enkelin, den Kaffee zu trinken. Die Enkelin lächelte als sie das reiche Aroma schmeckte. Die Enkelin fragte dann, ”Was bedeutet es, Grossmutter?”

 Ihre Grossmutter erklärte, dass jedes dieser Objekte mit der gleichen Widrigkeit konfrontiert wurden: kochendes Wasser. Jeder reagiert anders. Die Karotte ging stark hinein und unerbittlich. Jedoch, nachdem sie dem siedenden Wasser ausgesetzt war, erweichte sie und wurde schwach. Das Ei war instabil. Seine dünne Aussenschale hatte sein flüssiges Inneres geschützt, aber nach dem sitzen in kochendem Wasser, hat sich sein Inneres verhärtet. Die gemahlenen Kaffeebohnen waren einzigartig, aber nachdem sie im kochenden Wasser waren, hatten sie das Wasser verändert.

 ”Was bist du?”, fragte sie die Enkelin. ”Wenn Unglück an deiner Türe klopft, wie reagierst du? Bist du eine Karotte, ein Ei oder eine Kaffeebohne?

 Denke an das: Was bin ich? Bin ich die Karotte, die stark scheint, aber mit Schmerzen und Unglück? Muss ich welken und weich werden und meine Stärke verlieren?

 Bin ich das Ei, welches mit einem verformbaren Herz beginnt, aber sich mit der Hitze verändert? Hatte ich einen Fluid Geist, aber nach einem Todesfall, einer Trennung, einer finanzieller Notlage oder einer anderen Prüfung, bin ich verhärtet und steif? Obwohl meine Schale gleich aussieht, bin ich auf der Innenseite bitter und zäh mit einem steifen Geist und einem verhärteten Herzen?

 Oder bin ich wie die Kaffeebohne? Die Bohne verändert tatsächlich das heisse Wasser, der Umstand, der den Schmerz bringt…Wenn das Wasser heiss wird, gibt sie den Duft und das Aroma frei. Wenn du wie die Bohne bist, wenn die Dinge am schlimmsten stehen, wirst du besser werden und die Situation um dich herum ändern. Wenn die Stunde die dunkelste ist und die Prüfungen die härtesten, hebst du dich selbst zu einem anderen Niveau?

 Wie gehst du mit Unglück um? Bist du eine Karotte, ein Ei oder eine Kaffeebohne?

 Mögest du genug Glück haben um dich süss zu machen, genug Prüfungen, um dich stark zu machen, genug Kummer um dich menschlich zu machen und genug Hoffnung um dich glücklich zu machen.

 Die glücklichsten Menschen haben nicht unbedingt das Beste von allem; sie machen das Beste aus allem, was auf ihrem Weg kommt. Die hellste Zukunft wird immer auf einer vergessenen Vergangenheit beruhen; sie kann nicht vorwärts gehen im Leben; du kannst nicht vorwärts gehen im Leben bis du die Vergangenheit und den Kummer gehen lässt.

Als du geboren wurdest, hast du geweint und jeder um dich herum hat gelächelt. Lebe dein Leben so am Ende, du bist die Person die lächelt und alle um dich herum weinen.

Mögen wir alle wie KAFFEE sein.


Quelle: The Open Mind

Nobys Reise zu den Sternen

Posted on 9 May, 2015 at 6:40 Comments comments (46)

Der Stern der Liebe

Klein-Noby träumte eines Nachts, dass er zu den Sternen reisen könne. Als er am nächsten Tag seinen Vater fragte, antwortete ihm dieser, dass dies unmöglich sei, vielleicht irgendwann einmal in ferner Zukunft. Noby aber glaubte an seine Träume und er hatte auch die Erfahrung gemacht, dass die Erwachsenen nicht immer alles wussten. Von den Sternen jedenfalls schienen sie nicht viel zu verstehen.

So wartete Noby bis es dunkel wurde und sein Freund der Mond am Himmel aufging. Noby kletterte aus seinem Bett auf das Fensterbrett, blickte in das dicke runde gutmütige Gesicht seines Freundes und fragte: “Kannst Du mir sagen, wie ich zu den Sternen reisen kann? Mein Vater sagt, dass es nicht möglich ist. Ich aber bin sicher, dass es einen Weg gibt.“

Der Mond lächelte ihn an und antwortete: „Natürlich ist es möglich, Du kannst überallhin reisen, in alle Zeiten, in alle Welten und auch zu den Sternen. Erwachsene Menschen begrenzen sich selbst, weil sie schon zu viele Erfahrungen gesammelt haben, die ihren Träumen im Weg stehen. Du aber kannst Deine Träume Wirklichkeit werden lassen. Ich werde Dir helfen. Wohin möchtest Du denn reisen? Es gibt viele Sterne. Sie alle lassen auf unterschiedliche Weise ihr Licht leuchten und jeder Stern hat ein anderes Geschenk für Dich.“

Noby antwortete: „Es gibt da einen ganz hellen Stern, er scheint heller als die anderen. Dahin würde ich gerne zuerst reisen.“

Der Mond erwiderte: „Vertraue mir nun und steige auf den Lichtstrahl, den ich in Dein Zimmer scheinen lasse. Er wird Dich tragen und jeder Schritt auf ihm führt Dich tausende von Lichtjahren schnell zum Nordstern.“

Ohne zu zögern kletterte Noby aus dem Fenster und stieg auf den breiten warmen Schein des Mondes. Er war nicht überrascht, dass er fest darauf stehen konnte. Ein erster Schritt fühlte sich leicht und luftig an. Noby fühlte eine ungeheure Beschleunigung, viel stärker noch als im Flugzeug, in dem er einmal mit seinen Eltern geflogen war.
Er jauchzte vor Freude; in Windeseile ging es durch die Wolken und hinauf zum Sternenhimmel. Noby hatte gar keine Angst, er vertraute dem Mond, fühlte sich sicher und geborgen. In seinen Ohren rauschte der Wind und viele Stimmen schienen ihm leise etwas zuzuflüstern. Es klang wie: „Vergiss nicht, auch uns zu besuchen. Wir freuen uns auf Dich und haben Dir viel zu geben.“

Noby rief: „Ich komme zu Euch allen. Ich habe jede Nacht Zeit für einen von Euch.“

Er hörte den Mond mit tiefer sanfter Stimme sagen. „Noby, Zeit gibt es nicht, sie existiert nur in der Welt der Erwachsenen. Du kannst in einer Nacht zu allen Sternen reisen. Jeder Stern möchte Dir so gerne sein Geschenk geben, mit seinem Licht macht er auf sich aufmerksam, um Besucher wie Dich einzuladen. Kinder und Menschen, die noch an das Licht glauben und es in ihrem Herzen zurücknehmen zu denen, die den Glauben verloren haben.“

„So, wir sind schon da“, sagte der Mond und Noby fühlte, dass sich die Geschwindigkeit verringerte und schließlich ganz zum Stillstand kam. Vor sich sah Noby einen Weg, der an den Seiten von wundervoll duftenden Blumen gesäumt war. Sie leuchteten prächtig in allen Farben und beleuchteten den Pfad. Rechts am Weg stand ein silberner Sportwagen, so einen besaß Noby als Spielzeug und er hatte immer davon geträumt, wirklich damit fahren zu können.
Der Mond sagte: „Ich warte hier auf Dich. Du steigst in das Auto dort und fährst auf diesemWeg zum Herzen des Nordsterns. Keine Angst, Du kannst den Wagen fahren. Du wirst wissen, wie es geht, wenn Du Dich hineinsetzt.“
Noby, bedankte sich und ging auf das Fahrzeug zu. Als wenn sie ihn erwartet hätte, öffnete sich die Fahrertür automatisch. Das Innere duftete wunderbar nach warmen roten Leder und fühlte sich ganz weich und gemütlich an. Noby nahm auf dem Fahrersitz Platz. Die Tür schloss sich, und der Wagen setzte sich von selbst in Bewegung. Über Noby öffnete sich das Verdeck und er sah einen wunderbaren neuen Himmel in den Farben eines Regenbogens. Noby konnte sich nicht erinnern, sich je so wohl und glücklich gefühlt zu haben. Der Wagen beschleunigte und dabei ruckelte er immer wieder. Noby fand dies besonders toll und quietschte vor Vergnügen. Mit diesem Auto konnte er richtig viel Spaß haben. Toll fand er auch das ständige Piepsen, das zeitgleich mit verschiedenen Anzeigen am Armaturenbrett auftrat. Noby konnte noch nicht lesen und es war für ihn auch nicht wichtig, was dort stand. Der Wagen fühlte sich auf jeden Fall einfach super an.

Auf einmal verließ der Sportwagen den Weg und flog hinauf in den regenbogenfarbenen Himmel. Noby wurde in seinen Ledersitz gedrückt und streckte seine kleinen Hände durch das Dach in den Himmel hinauf. Zu seiner Überraschung konnte er die Farben fühlen. Grün fühlte sich seidig frisch an, blau ein wenig rau und fester, rot war sehr warm samtig und dort, wo es in pink überging, wurde es etwas kühler. Nobys Händchen konnten sich gar nicht satt fühlen und sehen an all dem um ihn herum. Er hätte ewig durch diesen bunten Himmel fliegen können, aber der Wagen setzte zur Landung an und mit einem schrägen Quietschen kam er zum Stillstand. Noby fand das Quietschen viel besser als das von seiner Schwimmente und es war auch ganz toll laut.
Die Fahrertür öffnete sich, Noby bedankte sich bei dem tollen silbernen Auto. Mit seinem Auspuff grummelte das Fahrzeug zärtlich: „Ich warte hier auf Dich, wenn Du zurückkommst.“

Noby sah sich um. Er stand auf einer hellen Lichtung; die Stimmen vieler Tiere um ihn herum vereinten sich zu einem wundervollen harmonischen Konzert. Vor ihm lag ein fremdes Geschöpf, das ihn an eine Katze erinnerte, aber einen noch viel seidigeren wuscheligen Pelz hatte. Noby konnte nicht widerstehen und streichelte es. Das Tierchen fiepte leise wohlig und krabbelte auf seinen Schoß. Noby nahm es auf den Arm, wo es sich sanft an seine Brust schmiegte. Es duftete wunderbar auf dieser Lichtung. Noby fühlte die Wärme der Sonne, die auch hier schien, auf seiner Haut.

Vor sich sah er einen glitzernden Weg, der in eine Höhle zu führen schien. Eine sanfte Stimme erklang: „Komm Noby, ich habe schon auf Dich gewartet. Ich wusste, dass Du kommen würdest. Ich habe die Sehnsucht Deines Herzens über viele Lichtjahre hinweg gespürt. Die, die ihren Träumen folgen und vertrauen, finden ihren Weg zu mir.
Folge dem Pfad, Noby, und er wird Dich direkt zu meinem Herzen führen.“
Noby betrat vorsichtig den glitzernden Pfad. In der Höhle war es nicht dunkel, wie er gedacht hatte, sondern tausende von Steinen leuchteten in allen möglichen prächtigen Farben. Seine Füße glitten sanft über den weichen Steinboden. Der Weg führte leicht abwärts. Es war wunderbar warm und ein sanfter Windhauch umschmeichelte seinen Körper.

Vor Noby öffnete sich ein Raum, wie er ihn sich nicht schöner hätte erträumen können. Roter Samt bedeckte die Wände und auf ihm leuchteten Tausende von goldenen Sternen.

In der Mitte des Raumes lag ein großer sanft schimmernder Teich. Leise plätscherte sein Wasser an die Ufer. Eine wunderschöne Stimme sang ein sanftes Lied.
Noby entdeckte in der Mitte des Teiches einen roten Felsen, auf dem eine Gestalt saß, die in weiche, weiße fließende Gewänder gekleidet war. Mit der Hand bedeutete sie ihm, näher zu kommen. Noby überlegte gerade, ob er wohl durch das Wasser laufen könne, als es sich auch schon teilte und für ihn einen Weg öffnete. Er fühlte sich magisch von der Gestalt angezogen und beeilte sich, zu ihr zu gelangen. Je näher er kam, desto wärmer wurde ihm ums Herz und eine Leichtigkeit, wie er sie nie zuvor gespürt hatte, ließ ihn fast schweben.

Warme, weiche Hände streckten sich ihm entgegen und er sah in die schönsten Augen, die er sich vorstellen konnte. Groß und warm leuchtend schien er in ihnen zu versinken, Sterne schimmerten in ihnen und sie lächelten ihn liebevoll an. Noby schmiegte sich an die Gestalt, die ihn zärtlich in den Arm nahm und sanft wiegte. Sie sagte mit melodischer Stimme: „Ich bin das Herz des Nordsterns und mein Geschenk für Dich ist die Liebe. Du kannst sie spüren, weil Dein Herz noch offen ist. Nimm sie mit zu den Menschen, die vergessen haben, wie wahre Liebe sich anfühlt. Durch den Kontakt mit mir heute wird Dein Herz immer offen bleiben. Das Licht meiner Liebe wird durch Dich leuchten und in die Welt getragen werden.

Die Menschen werden sich erinnern, dass wahre Liebe immer sich selbst genügt. Sie will nichts anderes als lieben, sie ist Deine wahre Natur. Sie will nicht kontrollieren oder besitzen, sie erwartet nichts und erhält durch ihre Bedingungslosigkeit doch alles. Sie schließt nichts und niemanden aus, aber alles ein. Sie ist immer da, zeitlos und stets gegenwärtig. Sie kennt nur Geben, weil sie sich selbst genug ist. Sie wertet nicht, sie urteilt nicht, sie umarmt alles Sein und hört nie auf zu sein. Sie ist die einzige Dimension, die existiert.“

Noby fühlte die Worte mehr als er sie verstand. Dazu war er noch zu klein. Aber er fühlte sie in sein Herz sinken. Diese Momente mit dem Herzen des Nordsterns waren schöner als alles, was er je zuvor erlebt hatte. Er würde sie als kostbares Gut in seinem Herzen bewahren und zum richtigen Zeitpunkt würde er denen helfen können, die an der Liebe zweifelten und verzweifelten und ihnen einen Weg zeigen, wie auch sie ihre Herzen wieder öffnen konnten.

Aber zunächst wollte er noch ein wenig in diesen warmen, weichen Armen bleiben. Der Nordstern spürte dies, lächelte ihn warm an und streichelte ihn sanft. Er sagte: Ich bin immer da, Du kannst jederzeit zu mir reisen. Die Liebe ist überall, sie kennt keine Zeit und keinen Raum, sie ist ewig.“

 

von Susanne Ellam (Geschichten, Liebe, Partnerschaft)

Brief einer alten, Demenz kranken Frau, gefunden nach ihrem Tode :

Posted on 23 March, 2015 at 4:00 Comments comments (5)

Brief einer alten, Demenz kranken Frau, gefunden nach ihrem Tode :

 

" Was sehen Sie, Schwester, wenn Sie mich angucken und was denken Sie? „Eine knöchrige Alte“ mit abwesenden Blick, nicht mehr ganz zurechnungsfähig, die sich nicht zu benehmen weiß und kleckert und nicht antwortet, wenn Sie mit ihrer lauten Stimme sagen, sie solle sich doch wenigstens ein bisschen Mühe geben, die nicht zu beachten scheint, was Sie machen, die mal hier einen Strumpf verliert und da einen Schuh, und die trotz aller Ermahnungen nicht mithilft, wenn sie gebadet oder gefüttert wird.

 

Wenn Sie das, Schwester, sehen und denken, dann liegen Sie falsch. Das bin ich nicht, die da so still sitzt, und die auf Ihr Geheiß aufsteht und isst. Machen Sie die Augen auf, ich sage Ihnen, wer ich bin:

 

Ich bin ein Kind von 10 mit einem Vater und einer Mutter und Brüdern und Schwestern, die einander lieben. Ein junges Mädchen von 16 mit Flügeln an den Füssen, die davon träumt, bald ihre wahre Liebe zu treffen. Eine Braut von 20, mein Herz springt vor Freude, wenn ich an die Gelübde denke, die ich zu halten versprach. Mit 25 habe ich dann eigenen Kinder, für die ich ein sicheres, glückliches Heim baue. Eine Frau von 30, meine Kinder wachsen schnell, miteinander durch treue Bande verbunden.

Mit 40 bin ich, meine Söhne sind weg, aber an meiner Seite steht mein Mann und unterstützt mich. Mit 50 habe ich wieder spielende Kinder um mich. Wir haben Enkel, mein Liebster und ich.

 

Dann kommen dunkle Tage, mein Mann stirbt, ich schaue mit Angst in die Zukunft, denn meine Kinder sind dabei, ihr eigenes Heim zu bauen. Ich denke an die Jahre und die Liebe, die ich erfahren habe.

 

Ich bin jetzt eine alte Frau, die Natur ist sehr grausam. Sie hat sich ausgedacht, Alte wie N A R R E N erscheinen zu lassen. Der Körper zerfällt, Anmut und Stärke schwinden, wo einst ein Herz war, ist jetzt ein Stein.

 

Aber in diesem alten Gerüst wohnt ein noch junges Mädchen, und hin und wieder schwillt mein geschundenes Herz.

Ich denke an die Freude zurück und den Schmerz, und ich liebe und lebe das Leben noch mal, und erinnere die Jahre, viel zu wenig und viel zu schnell vergangen und nehme die bittere Tatsache an, dass nichts bleibt.

So machen Sie die Augen auf, SCHWESTER und sehen Sie nicht eine alte kratzbürstige Frau, sehen Sie mich!!!

 

Diesen Brief fand man nach dem Tode einer demenzkranken Frau in ihrem Zimmer

Genaue Herkunft nicht bekannt


 

 

Schule der Wahrhaftigkeit

Posted on 21 March, 2015 at 4:45 Comments comments (0)

Schule der Wahrhaftigkeit

 

Die "Zehn Gebote" der neuen Zeit

 

Folge immer Deinem Herzen - es ist Dein Wegweiser und bester Ratgeber!

 

Lasse Dich von Liebe, Freude und Freiheit leiten!

 

Sei immer Du selbst und gehe Deinen Weg. Es gibt keinen Mittelweg - sei also geradlinig, schreite mutig voran und bleibe Dir treu!

 

Sei ehrlich, aufrichtig und wahrhaftig ... zu Dir selbst und zu allen anderen - aber bleibe immer herzlich!

 

Liebe Dich selbst, so wie du bist - mit all Deinen positiven und negativen Aspekten - aber gib immer den positiven Anteilen in Dir die Aufmerksamkeit, damit sie so die Nahrung bekommen, um sich zu vermehren!

 

Liebe alle Menschen und jedes Lebewesen auf der Erde - aber verliere Dich nicht und gib Dich selbst niemals auf!

 

Urteile und richte nicht ... über nichts und niemanden - am wenigsten über Dich selbst!

 

Entwickele Dein einzigartiges, vollkommenes Potential und glaube Deiner eigenen inneren Wahrheit - denn nur Deine eigene Wahrheit führt Dich ans Ziel Deiner Träume!

 

Achte auf Dein Bewußtsein und bleibe im Augenblick - suche in jeder Situation das Geschenk, das Dir der jeweilige Moment offenbart!

 

Vertraue Gott und dem Fluss des Lebens, bei allem, was geschieht. Alles ist gut, wie es ist - es gibt nichts zu befürchten, alles geschieht zu Deinem Besten - also sorge Dich nicht und schöpfe immer wieder neuen Mut!

 

Gedankengut übernommen von der Mysterienschule Vester

 

 

Warum niemand Gott sieht

Posted on 6 March, 2015 at 6:40 Comments comments (0)

Warum niemand Gott sieht

«Als ich bei Anastasia in der Taiga war, sagte sie mir, dass niemand Gott sehen kann, weil Sein Denken von so hoher Geschwindigkeit und Dichte ist. Da hab ich mir gedacht: Warum kann Er denn Sein Denken nicht verlangsamen, sodass die Menschen Ihn sehen können?

Der Alte hob seinen Stock und zeigte damit auf einen vorbeifahrenden Radfahrer. Sieh mal, Wladimir», sagte er. «Die Räder drehen sich, doch die einzelnen Speichen kann man nicht sehen. Du weißt, dass sie da sind, aber weil sich die Räder so schnell drehen, kannst du sie nicht erkennen. Mit anderen Worten: die Geschwindigkeit deines Denkens und deiner visuellen Wahrnehmung gestatten dir nicht, sie zu erkennen. Wenn der Radfahrer langsamer fährt, kannst du die einzelnen Speichen erkennen, aber nur verschwommen. Wenn er aber plötzlich anhielte, könntest du sie klar erkennen ... allerdings würde er dann mit seinem Rad stürzen. Dann würde er nicht zum Ziel gelangen, weil ja seine Fahrt zum Stillstand gekommen ist. Und alles nur, damit du sehen konntest, dass sein Rad Speichen hat. Was aber würde dir das bringen? Was würde sich dadurch in dir oder in deiner Umgebung verändern?

Du würdest mit Sicherheit wissen, dass es Speichen gibt, das ist aber auch alles. Dann könnte der Radfahrer aufstehen und weiterfahren, aber andere würden ebenfalls die Speichen sehen wollen ... und dafür muss er dann wieder und wieder stürzen. Wozu das Ganze?»

«Nun, um ihn wenigstens einmal gesehen zu haben.» «Was würdest du schon groß sehen? Ein Radfahrer am Boden wäre doch kein Radfahrer mehr. Du müsstest dir dann vorstellen, dass er einmal einer war. Genauso wäre auch Gott nicht mehr Gott, änderte Er die Geschwindigkeit Seiner Gedanken. Wäre es da nicht besser, du würdest lernen, schneller zu denken? Geht es dir nicht auch auf die Nerven, wenn dein Gesprächspartner schwer von Begriff ist? Ist es nicht sehr mühsam, sein eigenes Denken zu verlangsamen und sich an einen solchen Gesprächspartner anzupassen?»

«Stimmt. Um sich an einen Dummkopf anzupassen, muss man selbst einer werden.» «Genauso verhält es sich mit Gott. Damit wir Ihn sehen könnten, müsste Er sich mit Seinen Gedanken auf unser Niveau herab begeben, Er müsste so werden wie wir. Und wenn Er das dann tut, indem Er Seine Söhne aussendet, was sagt dann die Menge? — » «Warum tut so ein Sohn Gottes eigentlich kein Wunder ... und sei es nur, damit die Ungläubigen von ihm ablassen und ihn nicht kreuzigen?»

«Wunder überzeugen die Ungläubigen ja nicht, sie reizen sie nur noch mehr. Wundertäter verbrennen sie auf dem Scheiterhaufen und rufen dabei: Außerdem hat Gott ja unzählige Wunder vollbracht. Du brauchst dich nur einmal umzusehen: Morgens der Sonnenaufgang, der Mondschein bei Nacht, die kleinen Käfer im Gras - sind das denn keine Wunder? Und der Baum hier ...

aus Band 2 von Anastasia - die klingenden Zedern Russlands

Die Palme mit der schweren Last

Posted on 5 March, 2015 at 1:50 Comments comments (2858)

Die Palme mit der schweren Last

Eine kleine Palme wuchs kräftig am Rande einer Oase. Eines Tages kam ein Mann vorbei. Er sah die kleine Palme und konnte es nicht ertragen, dass sie so prächtig wuchs.

 

Der Mann nahm einen schweren Stein und hob ihn in die Krone der Palme. Schadenfroh lachend suchte er wieder das Weite. Die kleine Palme versuchte, den Stein abzuschütteln. Aber es gelang ihr nicht. Sie war verzweifelt.

Da sie den Stein nicht aus ihrer Krone bekam, blieb ihr nichts anderes übrig als mit ihren Wurzeln immer tiefer in die Erde vorzudringen, um besseren Halt zu finden und nicht unter der Last zusammenzubrechen.

Schließlich kam sie mit ihren Wurzeln bis zum Grundwasser und trotz der Last in der Krone wuchs sie zur kräftigsten Palme der Oase heran.

Nach mehreren Jahren kam der Mann und wollte in seiner Schadenfreude sehen, wie wohl verkrüppelt die Palme gewachsen sei, sollte es sie überhaupt noch geben. Aber er fand keinen verkrüppelten Baum.

Plötzlich bog sich die größte und kräftigste Palme der Oase zu ihm herunter und sagte:

„Danke für den Stein, den du mir damals in die Krone gelegt hast. Deine Last hat mich stark gemacht!“

Afrikanisches Märchen

Verfasser unbekannt

Die drei weisen Alten

Posted on 18 February, 2015 at 7:30 Comments comments (0)

 

Die drei weisen Alten

Es war eines Tages im Frühling, als eine Frau vor ihrem Haus drei alte Männer stehen sah. Sie hatten lange weiße Bärte und sahen aus, als wären sie schon weit herumgekommen.

Obwohl sie die Männer nicht kannte, folgte sie ihrem Impuls, sie zu fragen, ob sie vielleicht hungrig seien und mit hinein kommen wollten.

Da antwortete er eine von ihnen: “Sie sind sehr freundlich, aber es kann nur einer von uns mit Ihnen gehen. Sein Name ist Reichtum” und deutete dabei auf den Alten, der rechts von ihm stand. Dann wies er auf den, der links von ihm stand und sagte: “Sein Name ist Erfolg. Und mein Name ist Liebe. Ihr müsst euch überlegen, wen von uns ihr ins Haus bitten wollt.”

Die Frau ging ins Haus zurück und erzählte ihrem Mann, was sie gerade draußen erlebt hatte. Ihr Mann war hoch erfreut und sagte: “Toll, lass uns doch Reichtum einladen”.

Seine Frau aber widersprach: “Nein, ich denke wir sollten lieber Erfolg einladen.”

Die Tochter aber sagte: “Wäre es nicht schöner, wir würden Liebe einladen?”

“Sie hat Recht”, sagte der Mann. “Geh raus und lade Liebe als unseren Gast ein”. Und auch die Frau nickte und ging zu den Männern.

Draußen sprach sie: “Wer von euch ist Liebe? Bitte kommen Sie rein und seien Sie unser Gast”.

Liebe machte sich auf und ihm folgten die beiden anderen.

Überrascht fragte die Frau Reichtum und Erfolg: “Ich habe nur Liebe eingeladen. Warum wollt Ihr nun auch mitkommen?”

Die alten Männer antworteten im Chor: “Wenn Sie Reichtum oder Erfolg eingeladen hätten, wären die beiden anderen draußen geblieben. Da Sie aber Liebe eingeladen haben, gehen die anderen dorthin, wohin die Liebe geht.”


Verfasser unbekannt

Die Fabel von den Fröschen

Posted on 17 February, 2015 at 1:15 Comments comments (0)

Die Fabel von den Fröschen - eine weise Geschichte

 

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen. 
Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Anstatt die Läufer anzufeuern, riefen sie also "Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!" oder "Das ist einfach unmöglich!" oder "Das schafft Ihr nie!"

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: "Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!"

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hatte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

Verfasser/Autor: Unbekannt

Die Liebe und der Wahnsinn

Posted on 8 February, 2015 at 8:15 Comments comments (0)

Die Liebe und der Wahnsinn

 

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten des Menschen einmal ein Treffen hatten.

Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn vor: “Lasst uns Verstecken spielen.”

Die Intrige hob die Augenbraue und die Neugierde fragte: “Verstecken, was ist denn das?”

“Das ist ein Spiel.” sagte der Wahnsinn. “Ich schließe meine Augen und zähle von 1 bis 1.000. Inzwischen versteckt Ihr Euch. Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der Letzte, den ich finde, meinen Platz einnehmen, um das Spiel fortzusetzen.”

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude. Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat, um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.

Aber nicht alle wollten mitmachen: Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu auch? Zum Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich nur, dass die Idee nicht von ihm kam) und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

“Eins, zwei, drei,…”, der Wahnsinn begann zu zählen.

Als Erstes versteckte sich die Trägheit, die sich hinter den ersten Stein fallen ließ. Der Glaube stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen.

Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie fand glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben: Ein kristallklarer See war ein wunderbares Versteck für die Schönheit. Eine dunkle Höhle, das war ein perfektes Versteck für die Angst. Der Flug eines Schmetterlings das beste Versteck für die Wollust. Ein Windstoß war großartig für die Freiheit. So versteckte sie sich letztlich selbst auf einem Sonnenstrahl.

Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort, luftig und gemütlich, aber nur für ihn. Die Lüge versteckte sich auf dem Meeresgrund (stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen). Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane. Die Vergesslichkeit…, ich habe vergessen, wo sie sich versteckte, aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn “999” zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden. Alle Plätze schienen besetzt zu sein, bis sie den Rosenstrauch entdeckte und gerührt beschloss sich in der Blüte zu verstecken.

“1000”, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.

Die Erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt. Danach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte. Das Verlangen und die Leidenschaft hörte man im Vulkan vibrieren. In einem unachtsamen Moment fand der Wahnsinn die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus, das sich als Bienennest entpuppt hatte.

Vom vielen Laufen bekam der Wahnsinn Durst und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend, weil er sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte. So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras und die Angst in einer dunklen Höhle.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf. Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.

Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen, bis ein Schrei ertönte. Die Dornen hatten der Liebe die Augen ausgestochen.

Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine Tat wieder gutmachen konnte. Er weinte und entschuldigte sich und er versprach ihr, für immer ihr Blindenführer zu sein.

Seit dieser Zeit, seit zum ersten Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter.

Autor leider unbekannt

Gebet eines älter werdenden Menschen

Posted on 8 February, 2015 at 7:35 Comments comments (94)

Gebet eines älter werdenden Menschen

O Herr, du weisst besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich vor der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich.

Ich möchte kein Heiliger sein – mit Ihnen lebt es sich so schwer – aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.

Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken, und verleihe mir, O Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen

Verfasser unbekannt


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